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Dem aufmerksamen Betrachter fallen entlang der Bundesstraße B56 und auf der heutigen Kölnstraße ganz eigenwillig ausschauende Bürgerhäuser und Villen auf. Ihnen gemeinsam ist meist der gelbe Hangelarer Backstein, mit dem sie zum großen Teil gebaut wurden. Der Ton für diese Steine wurde vor Ort gewonnen und zu diesen Backsteinen verarbeitet. außer der vor kurzem still gelegten EisenGießerei Winkler & Dünnebier war die Tonindustrie um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert das führende Gewerbe. Die Siedlung Hangelar entstand an der Hauptverbindungs- strasse zwischen Bonn und Siegburg, ungefähr auf der Hälfte der Strecke. Diese Strasse blieb bis heute die zentrale Achse Alt-Hangelars. Links und rechts davon entstanden in späterer Zeit Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser. Die seit Oktober 1987 völlig umgestaltete und seitdem verkehrsberuhigte Kölnstrasse lädt heute viele Hangelarer zum Einkaufsbummel ein. Natürlich wird auch die hervorragende Verkehrsverbindung der Stadtbahn nach Siegburg oder Bonn in Anspruch genommen, um dort etwas mehr „städtisches Flair“ genießen zu können. Positiv für die Region wirkten und wirken sich auch heute noch zwei Aspekte aus: In Hangelar besteht seit 1909, als es die ersten Flugversuche gab, ein Flugplatz. Er wird von Geschäftsleuten wie Politikern heute gleichermaßen benutzt. Unter anderem beherbergt das Terrain eine Flugschule und eine Firma für Luftbildaufnahmen. Ein „Club-Café“ sowie ein kleiner Spielplatz mit Aussicht auf das Flugfeld laden zu einem Ausflug ein. außerdem beheimatet Hangelar seit 1951 den Bundesgrenzschutz (BGS). In der am Ortsrand nach Bonn liegenden „Stadt“ in der Stadt arbeiten heute 1.600 Bedienstete. Somit ist Hangelar auch nach dem Umzug der Regierung nach Berlin der Größte Standort des Bundesgrenzschutzes in der Bundesrepublik Deutschland. Nur die Aufgaben haben sich zum Teil verlagert.
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