Auszüge aus einer Rede von Martin H.W. Möllers 1997

 

1977-1987: Das erste Jahrzehnt der Stadtgeschichte Sankt Augustins wurde geprägt durch den Auf- und Ausbau der städtischen Infrastruktur, in deren Mittelpunkt das Stadtzentrum stand. Es wurde von der Bevölkerung unmittelbar nach seiner Eröffnung im Jahre der Stadterhebung 1977 stürmisch angenommen. Allein bei HUMA waren an einem Samstag 25.000 Käufer gezählt worden. Der Ausbau des Stadtzentrums entwickelte sich für Rat und Verwaltung deshalb als besondere Herausforderung, weil die deutschen und internationalen Wirtschaftsentwicklungen erhebliche ungünstige Veränderungen für Sankt Augustin brachten. Dies möchte ich Ihnen exemplarisch an Ereignissen in Deutschland verdeutlichen:
1964 war der einmillionste Gastarbeiter, ein Portugiese, mit Blumenstrauss und Moped als Geschenk unter dem Jubel der Bevölkerung und begeisternden Presseberichten begrüßt worden. Dieses aus heutiger Sicht erstaunliche Ereignis lässt sich einfach damit erklären, dass Vollbeschäftigung herrschte - etwa 100.000 Arbeitslosen standen mehr als 600.000 offene Stellen gegenüber - und in Deutschland zweistellige Wirtschaftszuwachsraten zu verzeichnen waren.
Fünf Jahre später, aber immer noch in dieser Phase der Vollbeschäftigung und erheblicher Wirtschaftszuwächse (etwa 110.000 Arbeitslosen stehen mehr als 800.000 offene Stellen gegenüber) wurde durch das „Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn“, das am 1. August 1969 in Kraft trat, die neue Gemeinde Sankt Augustin mit den Stadtteilen Buisdorf, Hangelar, Meindorf, Menden, Mülldorf, Niederpleis, Birlinghoven und Sankt Augustin-Ort, in dem das Zentrum entstehen sollte, gegründet.
Durch das nächste Ereignis vier Jahre später wird das Ende der enormen Wirtschaftszuwächse und auch schon das Ende der Vollbeschäftigung markiert: Im November 1973 werden durch die Bundesregierung drei Sonntagsfahrverbote verordnet, um der Ölknappheit in Deutschland wirksam zu begegnen. Die „Ölkrise“ war dadurch eingetreten, weil die erdölexportierenden Länder ihre Ausfuhren drastisch senkten, die Bundesrepublik aber damals 75 % ihres Rohöls aus den Ländern des arabischen Raums bezog. Eine Lockerung des Ölembargos trat zwar 1974 ein, die Rohölpreise verdoppelten sich dafür aber. Drei Jahre später wurde Sankt Augustin zur Stadt erhoben und das auf der grünen Wiese entstandene Zentrum mit neuem Rathaus und Einkaufsparadies eröffnet.
Das erste Jahrzehnt der Stadtgeschichte Sankt Augustins wurde also geprägt von einer Stadtentwicklungssteuerung, die sich mit aller Macht gegen die Auswirkungen des wirtschaftlichen Niedergangs stemmte: Ursprünglich Großzügige Planungen in ganz Deutschland wurden im ersten Jahrzehnt der Stadterhebung Sankt Augustins durch die schlechte Konjunkturlage zunichte gemacht, so auch in Sankt Augustin selbst: ich darf daran erinnern, dass das Rathaus ursprünglich auf 22 Stockwerke geplant war.
Rat und Verwaltung hatten den Spagat zu vollführen, einerseits die städtische Infrastruktur, vor allem das Stadtzentrum, weiter auf- und auszubauen, und andererseits gleichzeitig zu sparen! Dafür wurden von Bund und Land die entsprechenden Sparrezepte - die in ähnlicher Form ja auch heute wieder in der Diskussion sind - verordnet:
Haupttenor war die Entlastung der Unternehmen zum wirtschaftlichen Aufschwung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Als gesetzliche Maßnahmen wurden dann die Lohnsummensteuer abgeschafft und die Freibeträge bei der Gewerbekapital- und Gewerbeertragssteuer erhöht. Für Sankt Augustin bedeutete dies einen Einnahmeverlust von mehreren Mio. DM jährlich.
Die veränderte Konjunkturlage wirkte sich aber nicht nur unmittelbar auf die finanzielle Ausstattung Sankt Augustins aus. Vielmehr hatte sie ebenfalls Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen: Das Ende der Vollbeschäftigung war eingetreten und die Stadt-Land-Flucht wurde erheblich gebremst, so dass sich auch die Bevölkerungsentwicklung in Sankt Augustin veränderte. Die Verdoppelung der Rohölpreise wirkte sich auf alle Wirtschaftsbereiche aus, insbesondere das Bauen wurde erheblich teurer, so dass immer weniger Menschen aus den Ballungskernstädten Bonn und Köln sich eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Häuschen oder einen Zweitwagen für eine grössere Mietwohnung im schönen Sankt Augustin leisten konnten.
Die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen gestützten Prognosen zu den Bevölkerungszuwächsen in Sankt Augustin wurden deshalb bei weitem nicht erreicht. Waren Rat und Verwaltung 1971 noch von einer Bevölkerungszahl von 61.000 Einwohnern für 1980 ausgegangen und hatten bis zur Stadterhebung alle für diese Bevölkerungszahl im Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalens vorgesehenen Infrastruktureinrichtungen in voller Spezialisierung und Differenzierung geschaffen, erreichte die Stadt bis 1980 tatsächlich nur knapp 47.500 Einwohner. Damit blieben auch die erwarteten Einnahmen aus den Einkommensteueranteilen aus, so dass weitere Einnahmenverluste hinzunehmen waren, für die es keinen finanziellen Ausgleich gab.
Diesen Verlusten auf der Einnahmenseite standen auf der anderen Seite höhere Ausgabenposten gegenüber. Denn mit der Stadtwerdung morgen vor genau 20 Jahren war auch das Rathaus fertiggestellt und fordert seitdem - trotz seiner nur angenehmen 6 Stockwerke - erhebliche Betriebskosten ein. Ebenso fielen erstmals für das neue Schulzentrum im Ortsteil Niederpleis die Betriebskosten an. Nur für diese beiden Objekte schlugen zu Beginn des ersten städtischen Jahrzehnts bereits mehr als 3 Mio. DM Kosten pro Jahr im Haushalt zu Buche.
Trotz sinkender Einnahmen und steigender notwendiger Ausgaben mußte das Stadtzentrum weiter ausgebaut werden. Ein Kennzeichen des Zentrums war nämlich im ersten Jahrzehnt der Stadtgeschichte seine Isolierung von den angrenzenden Wohngebieten durch vielbefahrene Straßen, durch die Stadtbahnstrecke und durch Großflächige Parkplätze.
Um das Zentrum attraktiver zu gestalten, sollte ein zweites, kleineres Warenhaus errichtet werden. Trotz intensiver Verhandlungen mit verschiedenen Warenhauskonzernen war aber kein Unternehmen bereit, ein solches Warenhaus im Stadtzentrum aufzustellen. So wurde an seiner Stelle ein Baukomplex geplant, der ein Hotel mit 49 Zimmern sowie einen Bürotrakt enthielt, in dem heute ein Teil der Stadtverwaltung eingezogen ist.
Rat und Verwaltung sowie die Sankt Augustiner Bürgerinnen und Bürger, die 1982 auf einer Einwohnerversammlung ihre Vorstellungen, Anregungen und Bedenken zur Zentrumsplanung vorbringen konnten, wollten jedoch in ihr Stadtzentrum nicht nur Konsum-, sondern auch Kommunikations- und Freizeiteinrichtungen etablieren, um mit diesen zentralitätsfördernden Maßnahmen eine Belebung des Stadtzentrums zu erreichen.
Im Stadtrat einstimmig beschlossen und anschließend vor Ort umgesetzt wurde daher die Verbesserung der fußläufigen Anknüpfung der umliegenden Wohnviertel an das Zentrum, eine detaillierte Verkehrsplanung bezüglich des Individualverkehrs und die Anbindung des Bereichs um die Kinderklinik an das Zentrum. Zur weiteren Belebung wurde ein Wohnblock mit Ladenlokalen errichtet.
Am Ende des ersten Jahrzehnts der städtischen Geschichte stand schließlich die Siedlungs- und Landschaftsgestaltung des Gebiets zwischen Menden und Zentrum - also beiderseits der Rathausallee - im Mittelpunkt. Etwa 2 km nördlich im Gewerbegebiet Menden-Ost hatten sich zu den bereits seit den siebziger Jahren ansässigen Betrieben - wie z.B. die Metro - weitere Firmen angesiedelt: Blumen Breuer, BMW - Hakvoort, Assfloor Wand- und Bodentextilien, um nur drei zu nennen. Es galt also, eine weitere Zersiedlung an den Randgebieten zu verhindern, das Stadtzentrum attraktiver zu gestalten und den Siedlungsdruck in das Zentrum umzuleiten.
 

1987-1997: Im Mittelpunkt des zweiten Jahrzehnt der Stadtgeschichte Sankt Augustins stand der Erhalt der geschaffenen städtischen Infrastruktur, die Sanierung der Wohnquartiere in den historischen Stadtteilen sowie die weitere Entwicklung des Stadtzentrums zu beiden Seiten der Rathausallee.
Auch in dieser geschichtlichen Phase wurde dem Rat und der Verwaltung ihre Aufgabenerfüllung nicht leicht gemacht. Zum einen sind da die wirtschaftlichen Auswirkungen weltpolitischer Ereignisse zu nennen: Das Ende des Kalten Krieges mit dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme des Ostblocks seit Ende der 80er Jahre hatte den Deutschen nicht nur die Wiedervereinigung beschert, sondern löste auch weltweite Wanderungsbewegungen nach Westeuropa aus, in dessen Zentrum Deutschland liegt. Die Wiedervereinigung bedingte außerdem die Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991, den Parlaments- und Regierungssitz von Bonn nach Berlin zu verlegen.
Zum anderen hatten sich die Rahmenbedingungen zur Entscheidungsfindung im kommunalpolitischen Prozess Sankt Augustins verändert: Bis 1984 hatte die CDU die absolute Mehrheit im Stadtrat und mußte nun ihre Macht mit der F.D.P. teilen, die erst zwei Jahre vor Stadterhebung in den Rat eingezogen war. außerdem kamen erstmals mit fast 10 % Stimmenanteil die Grünen als vierte Partei in die Stadtverordnetenversammlung. Die vielen einstimmigen Ratsbeschlüsse aus dem ersten Jahrzehnt der Stadtgeschichte, die zeigen, dass politische Kompromisse sehr oft auch außerhalb der Ratssitzungen stattfanden, gehen nun im zweiten Jahrzehnt erheblich zurück, der politische Kompromiss wird zunehmend in den Ratsversammlungen ausgehandelt.
Bis 1987 hatte die Pro-Kopf-Verschuldung in Sankt Augustin erstmals die 3.000 DM-Grenze überschritten. Im Laufe des zweiten Jahrzehnts der Stadtgeschichte wuchs damit die Zinsbelastung aus dem Schuldendienst auf einen zweistelligen Millionenbetrag an, so dass für weitere Investitionen nur noch äußerst geringe Spielräume zur Verfügung standen. Und je weniger es zu verteilen gab, desto härter wurde die Auseinandersetzung um die „Bröckchen“ geführt.
So galt es im zweiten Jahrzehnt der Stadtgeschichte Sankt Augustins, sich auf das bereits Erreichte zu konzentrieren, Investitionen vor allem zur Abrundung des vorhandenen Bestands zu nutzen und unter allen Umständen Kosten zu sparen. Die allgemeine Wirtschaftslage hatte sich nicht verbessert. Vielmehr führten bei den Kommunen die finanziellen Belastungen der Wiedervereinigung zu erheblichen Einnahmeverlusten und der Zustrom von Menschen aus allen Teilen der Welt nach Deutschland zum Anstieg der Pflichtausgaben. Davon war und ist auch Sankt Augustin betroffen: Für die Stadt bedeutete dies zum Beispiel finanzielle Einbussen in Millionenhöhe, die sich aus unterschiedlichen übergeordnete Maßnahmen ergaben:
Es entfiel z.B. der Billigkeitsausgleich für verminderte Einwohnerzahlen, die Sankt Augustin infolge des drastischen Rückgangs der Bevölkerungszuwächse hatte, während die Kreisumlage trotz Verminderung um die Jugendamtsumlage - Sankt Augustin hatte 1990 ein eigenes Jugendamt errichtet - anstieg. Mit der Wiedervereinigung wurde der jährliche Solidarbeitrag zum Aufschwung Ost fällig. Den Größten Brocken bildeten schließlich die stetig steigenden Ausgaben im Sozialetat, die bereits 1991 einen zweistelligen Millionenbetrag allein für Sankt Augustin ausmachten.
Trotz dieser schlechten Rahmenbedingungen mussten das Zentrum weiterentwickelt und eine Nutzungskonzeption erstellt werden, das die Grenzen, in denen sich Grünflächen und bebaubarer Bereich einordnen, festlegt. Es verwundert nicht, dass die Nutzungskonzeption bezüglich des Stadtzentrums nur kostensparende Maßnahmen enthielt und deshalb nur mit knapper Mehrheit (26:24) im Stadtrat verabschiedet wurde. Die Idee für eine Landesgartenschau wurde wegen großer Verkehrsprobleme, riesiger Parkplatzanlagen und vor allem späterem Unterhaltungsaufwand im Grünflächenbereich abgelehnt. Für die Grünflächen mussten aus Kostengründen „Feld und Flur“ genügen.
Baulich waren Erweiterungsmöglichkeiten im Bereich der Kinderklinik und des Altenzentrums sowie die Errichtung eines Tagungszentrums im Stadtzentrum vorgesehen. außerdem wurden die Abgrenzungen der maximalen Bebauung, die in der Planung bereits Alten-, Studenten- und Mietwohnungen vorsahen, vorgegeben, so dass die Verwaltung nunmehr eine genaue Verkehrsplanung für den Zentrumsbereich erstellen konnte.
Da in der Zwischenzeit etwa 2 km nördlich im Gewerbegebiet Menden-Ost der Große Hellweg-Baumarkt und das Möbelhaus Trösser sowie das etwas andere Restaurant McDonalds entstanden waren und deshalb zum Teil aus dem Stadtzentrum wegfielen, stimmte der Stadtrat der Umstrukturierung des großen Warenhauses im Zentrum zu. Es zogen überregionale Unternehmen der Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Spielwaren und Freizeitartikel, Schuhe und Computer in das Einkaufszentrum ein. Um es genauer zu sagen: Saturn, Adler, Toys R us, Reno und Vobis. Für die Bevölkerung gewinnbringend war in diesem Zusammenhang die Erneuerung der Fassaden- und Reklameflächen und vor allem die Neugestaltung des gesamten Innenbereichs, der sich nun als lichtdurchfluteter, freundlicher Raum darstellt und dadurch das Einkaufsvergnügen erheblich steigert wie es sich aus dem Anstieg der Käuferzahlen und dem hohen Anteil an Kunden, die nicht in Sankt Augustin wohnen, ergibt.
In den Stadtteilen wurde damit begonnen, die bereits zum Ende des ersten Jahrzehnts der Stadtgeschichte Sankt Augustins geplante Sanierung der Stadtviertel in die Tat umzusetzen. In den Wohnsiedlungsbereichen der Stadtteile wurden Begegnungsstätten, Nachbarschaftshäuser und Bürgerhäuser errichtet und als wohnungsbaupolitische Maßnahme ein Programm „Hilfe zur Selbsthilfe“ aufgelegt, welches in Sankt Augustin wohnenden Familien mit mindestens drei und Alleinerziehenden mit zwei und mehr Kindern in Form eines nahezu zinslosen Darlehns zu Wohnungseigentum verhelfen sollte. Diese Wohnbauförderungsmaßnahmen wurden auch in den folgenden Jahren ausgebaut, weil es keine privaten Investoren für den Bau von Geschosswohnungen in Sankt Augustin gab.
Die weitere Entwicklung des Stadtzentrums wurde schließlich durch den Abschluss eines Entwicklungsträger- und Treuhändervertrags mit einer Bauträgergesellschaft in Gang gesetzt. Für die weitere Entwicklung des westlichen Zentrums wurde ein Gebiet von etwa 24 ha mit dem Ziel festgesetzt, den erhöhten Bedarf an Wohn- und Arbeitsstätten einschließlich der Gemeindebedarfs- und Folgeeinrichtungen zu decken. Dafür meldete die Stadt - in Konkurrenz zu Troisdorf und Siegburg sowie weiteren Bewerbern - ihren Anspruch an, Standort für die geplante 53. Fachhochschule des Landes Nordrhein-Westfalen zu werden. Denn im Zuge des Bonn/Berlin-Ausgleichs waren für die Errichtung der Fachhochschule Rhein-Sieg Zuschüsse von mehr als einer halben Milliarde Mark vorgesehen.
Die Gründe, warum Sankt Augustin im Städteviereck Troisdorf, Siegburg, Sankt Augustin und Hennef, das allein über 190.000 Einwohner und nahezu die Hälfte aller Arbeitsplätze des Rhein-Sieg-Kreises verfügt, neben der linksrheinisch gelegenen Stadt Rheinbach zweiter Standort der Fachhochschule Rhein-Sieg werden mußte, waren offensichtlich: Erstens ist hier die Zentralität Sankt Augustins in diesem Städteviereck zu nennen, zweitens das Große Einzugspotential durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Bonn, drittens die guten Verkehrsanbindungen zum neuen geplanten Fachhochschulstandort und viertens Lage, Zuschnitt und Beschaffenheit des angebotenen Grundstücks im Stadtzentrum, das sehr gute Voraussetzungen für die Integration der Fachhochschule in die Stadt bietet.
Nachdem am 25. September 1995 in Räumen der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung als Übergangslösung für 30 Studentinnen und Studenten die ersten Vorlesungen im Fachbereich Wirtschaft beginnen konnten, wird das Ende des zweiten Jahrzehnts der städtischen Geschichte Sankt Augustins durch den ersten Spatenstich für das neue Gebäude der Fachhochschule Rhein-Sieg markiert, das im Zentrum-West seinen Platz haben und 1999 fertiggestellt sein wird. Und als ob sich der Studentennachwuchs bereits für diese neue hochkarätige Bildungseinrichtung empfehlen wollte, sind in diesem Jahr 1997 zwei Ereignisse erwähnenswert: Bei „Jugend forscht“ gewannen zwei Schülerinnen aus Sankt Augustin einen Hauptpreis der Jugendjury und bei der sog. Mathematik-Olympiade lag das Rhein-Sieg-Gymnasium mit drei ersten Plätzen ganz weit vorn.